Der Traum ist...

Jeder Mensch träumt…

...und viele fragen sich, was bedeuten meine nächtlichen Abenteuer, meine nächtlichen Bilder, jenes andere Leben, das eine Welt parallel zu unserem Alltag zu sein scheint? Ist er Spiegel meiner selbst oder ein Konglomerat von bedeutungslosem Neuronenfeuer? Sind es einfach entstehende Bilderfluten ohne Logik, ohne Sinn, ohne jeden Zusammenhang oder sind es bedeutungsvolle Schlüssel für offene Fragen, kreative Prozesse, die helfen, Probleme zu lösen? Schläft man, um zu träumen? Träumt man, um zu schlafen? Ist der Traum eine "mentale Verdauung" oder können wir gar in fremde Welten oder in die Zukunft reisen, telepathisch mit der Welt Kontakt aufzunehmen? Hilft der Traum mit dem Alltag zurechtzukommen? Entstehen zusammenhängende Geschichten aus den wirren Bildern, dumpfen Erinnerungen und Ahnungen eines Traumes erst beim Erwachen? Ist der Traum eine Halluzination, eine Flucht aus dem Alltag oder ein Wegweiser für unsere Seele? Ein Traum ist eine Art des Denkens, die gewöhnlich während des Schlafens auftritt und bestimmte Charakteristika aufweist. Die Ausprägung oder Qualität dieser Charakteristika hängt maßgeblich von der Schlafphase ab, in der dieser Gedankenprozess stattfindet. Phänomenologisch sind sich Traum und Wachwirklichkeit ähnlich, was bedeutet, dass alle Sinnesmodalitäten miteinbezogen sind; sie unterscheiden sich aber darin, dass sich der Körper des Träumers in einem tiefen Entspannungszustand (Schlaf) befindet, was für den Träumer selber wiederum Teil der transphänomenalen Wirklichkeit ist (Paul THOLEY).

...der Traum ist ein Traum ist ein Traum...

Der Traum ist eine Art Parallelwelt, in der sich unsere Realitäten widerspiegeln, abbilden und kommunizieren.

DreamSenseMemory (© B. Holzinger 2016) Sense Memory (das sinnliche Erinnern) ist eine Technik, die Brigitte Holzinger aus der Gestalttherapie und dem sogenannten Method-Acting entwickelt hat. Method-Acting geht auf Lee Strasberg zurück und adressiert Schauspieler. Um ihre Rolle authentisch darzustellen, tauchen sie völlig in die fiktive Welt ein, in der die dargestellte Figur sich befindet. Sie erleben diese fiktive Welt mit allen Sinnen, sie erspüren diese Welt mit den Erfahrungen, die ihr eigen sind, doch transferieren diese auf die fiktive Figur, als würde diese tatsächlich existieren und über sinnliche Erfahrungen verfügen. Beim „DreamSenseMemory wird ein Traum ähnlich dieser Methode im Rahmen einer Traumarbeit (Gruppen- oder Einzeltherapiesetting) dargestellt. Es geht darum den Traum mit allen Sinnen zu erfassen, damit jede einzelne Facette wieder zum Vorschein kommt. Allein wenn auch auf das Gedächtnis der Sinne zurückgegriffen wird, kann die Erinnerung an das Traumgeschehen sich vollkommen offenbaren und die Botschaften des Unterbewusstseins allmählich erfühlt werden, ehe sie verstanden und im Sinne der gestalt integriert werden können. Bei den DreamSenseMemory Techniken geht es nicht darum, die Träume oder Albträume zu konfrontieren, es geht darum sie aufleben zu lassen, sie zu erkunden und jeden Winkel darin zu erkennen. Der Schlafcoach achtet auf Bewegungen, Mimik, Ausdruck, Stimme und Tonfall des Träumers sowohl beim Erzählen des Traumes als auch danach in der anschließenden Traumarbeit. Man könnte es mit der Arbeit eines Regisseurs vergleichen, allerdings eines Regissseurs, der seinem Schauspieler die Freiheit gewährt, sich selbst auszudrücken und selbst die präziseste Darstellmethode zu finden. Der Traum wird so oft erzählt und durchgespielt, bis alles Verschüttete zum Vorschein gekommen ist. Der Therapeut, oder Schlafcoach darf dabei nicht selbst interpretieren, er kann nur durch gezielte Fragen und Anmerkungen auf fehlende Details, Unvollständigkeiten, die ihm beim Zuhören und Zuschauen auffallen, aufmerksam machen. Seine Rolle ist es, dem Träumer zunächst zum Selbst-Erkunden animieren, dann zum Selbst-Verstehen. Das Weltbild des Therapeuten darf nicht die Botschaft des unterbewussteins des Träumers verfälschen. Im Rahmen von Therapien wird oft nach Alternativ-Enden von Albträumen gesucht, eine Methode die sich besonders bei der Behandlung von PTBS bewährt hat, da man durch ein positives Ende dem traumatisierenden Erlebnis den Schrecken nimmt und dem Träumer die Möglichkeit gibt, die Kontrolle zurückzuerlangen, die zuvor verloren gegangen war. Die DreamSenseMemory Methode ist erlebnis- und gefühlsorientierter als es Vorgänger Methoden waren, sie lässt den Inhalt des Traumes physisch nachempfinden und emotional erkunden, umso intensiver und wirkungsvoller ist daher das Erzählen des Traumes mit einem Alternativ-Ende.
Die Traumwelten erforschen und neu erleben mit Luziden Träumen.
Detailliertes Hintergrundwissen unter Publikationen.