Träume - Nächtliche Reise ins Unterbewusstsein - 06.12.2017

Wir freuen uns, den Podcast des Bayerischen Rundfunks teilen zu dürfen.

"Der Körper schläft, der Geist ist wach: Träume helfen, besser im Alltag zu leben, weil das Gehirn dann die unverdauten Erfahrungen des Tages verarbeitet. Träumen ist eine Art psychologisches Yoga, es dehnt den Geist."

Redaktion: Monika Dollinger
Autorin: Tanja Zieger

Einen großen Teil unseres Lebens verbringen wir in seinem seltsamen Zustand. Wir nehmen fast nichts mehr von der Außenwelt war, unsere Muskeln sind erschlafft, das Herz schlägt langsam, der ganze Stoffwechsel wird heruntergefahren. Doch während wir schlafen, regeneriert sich nicht nur unser Körper auf vielfältige Weise, sondern auch im Geist tut sich was was genau, und warum, das ist noch nicht ganz klar, jüngste Forschungen lassen aber darauf schließen, dass wir fast die ganze Nacht träumen. Und das Träume uns wesentlich dabei helfen, besser im Alltag zu leben und zu überleben. Und manche Forscher gehen soweit zu sagen, dass der Traum mindestens genauso wichtig ist wie der Wachzustand. Was also steckt hinter den bizarren Phantasiewelten, in denen wir nachts leben?  

In der Sendung vom 06.12.2017 waren zu Gast:
Brigitte Holzinger, Dr. klinische Psychologin, Psychotherapeutin für Integrative Gestalttherapie, Wien, Österreich
Antti Revonsuo, Professor für kognitive Neurowissenschaften, Universität Skövde, Schweden, und Universität Turku, Finnland
Rubin Naiman, Dr. klinische Psychologie, Schlaf und Traumspezialist an der Universität Arizona, USA, Zentrum für integrative Medizin  

 

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