Psychotherapie

Psychotherapie ist ein eigenständiges Heilverfahren im Gesundheitsbereich für die Behandlung von psychischen, psychosozialen oder auch psychosomatisch bedingten Verhaltensstörungen und Leidenszuständen. Sie besteht gleichberechtigt neben anderen Heilverfahren, wie z. B. der medizinischen oder der klinisch-psychologischen Behandlung. Die Ausübung der Psychotherapie ist seit 1991 gesetzlich geregelt (Psychotherapiegesetz, BGBI. Nr. 361/1990).

Der Begriff stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet ursprünglich, den ganzen Menschen, das heißt seine Seele, sein Gemüt, seinen Verstand, seine Lebenskraft, zu unterstützen, zu heilen, zu pflegen und auszubilden.

Es gibt verschiedene psychotherapeutische Methoden. Meine ist die Gestalttherapie (Lehrtherapeutin des IGW). Dabei beziehe ich Entspannungstechniken, Familienaufstellung, Techniken der Verhaltenstherapie, besonders aber Rollenspiel und Traumarbeit mit ein. Settings: Einzeln, als Gruppe oder als Paartherapie (Sitzungen mit Eltern und Kindern - Söhne und Töchter mit Vätern und Müttern). Sprachen: Deutsch & Englisch.

Gestalttherapie

Gestalttherapie als solche: Begründet wurde sie im Wesentlichen von Fritz Perls (1893 –1970), seiner Frau Laura (1905 – 1989). Ihre Wurzeln sind in der Gestalttheorie und der Gestaltpsychologie einerseits zu finden, in der Psychoanalyse andererseits. Aber auch Einflüsse des Existentialismus, des Schauspiels oder einzelner Autoren wie Martin Buber, Paul Tillich und Gedanken des Taoismus sind zu finden.

Die Hauptidee von Gestalt(-theorie) ist, dass die Gestalt ein Ganzes ist, ein vollständiges in sich ruhendes Ganzes. Der essentielle Grundsatz der Gestalttherapie ist: Die Summe der Gestalt ist etwas anderes wie die Summe der einzelnen Teile. Eine offene Gestalt drängt zur Vollendung, drängt nach Vervollständigung, drängt danach, sich abzuschließen, denn sonst verfolgt uns das so genannte unfinished business in unseren Gedanken und Fantasien, wie z.B.: Da war doch etwas, was ich noch tun muss, oder das lässt mir keine Ruhe, oder irgendwann muss ich den oder die anrufen und dies oder jenes klären. Diese Gestalten kommen von selbst an die Oberfläche. Wir müssen uns nur dem Offensichtlichen zuwenden.

Perls, zwar selbst Intellektueller, Arzt und ausgebildeter Psychoanalytiker, hat nach Wegen gesucht, die langwierige Psychoanalyse abzukürzen und als Technik u.a. das Rollenspiel eingeführt. Später, als er bereits in die USA immigriert war, hat er ziemlich provokant postuliert, „lose your mind and come to your senses“, man soll also den Kopf verlieren – oder zumindest lockern – und zu den Sinnen, zur Sinnlichkeit kommen. Leicht gesagt, wenn man selbst so gebildet ist, wie er.

Gestalttherapie beruht quasi auf einer Gleichung: Wahrnehmung (Awareness)=die Gegenwart=Wirklichkeit. In der Gestalttherapie versuchen wir, das Offensichtliche, das, was sich an der Oberfläche zeigt, das, was von oder an oder durch die/den PatientI(e)n wahrgenommen werden kann, also gesehen, gehört oder gerochen werden kann, , deutlich zu machen und die entstehende Gestalt an der TherapeutI(e)n-PatientI(e)nbeziehung herauszuarbeiten. Jede Flucht in die Zukunft oder die Vergangenheit verstehen wir als Widerstand gegen die momentane Begegnung. Unser Ziel ist es, dass der Patient sein verlorenes Potential wieder zurückerobert, konflikthafte Polaritäten integrieren lernt und den Unterschied verstehen lernt zwischen Spielchen spielen und authentischem Verhalten. In dieser „sicheren Notfallssituation“ der Therapiesituation beginnt der/die PatientIn Risiken einzugehen und sich mehr und mehr auf die eigenen Ressourcen zu verlassen. Sobald ein(e) PatientIn gelernt hat, auf eigenen Beinen zu stehen, emotional, intellektuell und ökonomisch, ist die Notwendigkeit für Psychotherapie verschwunden.
In der Gestalttherapie fragen wir nicht so sehr nach dem warum, sondern nach dem wie und was. Z.B. wie ist die Struktur unsers Lebensscripts und wie können wir sie, wenn erforderlich, neu strukturieren, bzw. was können wir umschreiben?

In der Gestalttherapie gehen wir davon aus, dass Träume existentielle Botschaften für uns bereithalten, die wir verstehen lernen sollen. Wie unsere Persönlichkeit treten auch unsere Träume fragmentiert auf. Viele Teile unserer Persönlichkeit sind weder miteinander verbunden noch arbeiten sie vernetzt. Sie sind vorhanden, müssen sich aber noch zu Ganzheiten, zu Gesamtgestalten zusammenfinden, um ein Individuum wirksam sein zu lassen. Gestalttherapie ist keine analytische, sondern eine integrative Methode. Wenn man mit Träumen arbeitet, ist die Versuchung seitens der Therapeuten groß, interpretieren zu wollen. Jede Interpretation, jede Deutung seitens des/der Therapeut/in bleibt ein kognitiv-intellektuelles Spiel wenn der/die Träumerin beim Versuch, den Sinn des Traumes zu verstehen, nicht eine aktive Rolle spielt. Der/die Träumerin selbst weiß viel mehr über sich selbst als der/die Therapeutin und muss am persönlichen Sinnfindungsprozess aktiv beteiligt sein. Es ist eine Frage des Lernens, eine Frage des Offenlegens des eigenen Selbsts.

Selbstverständlich sind unsere Träume auch von tagsüber Erlebtem inspiriert, von Dingen, die wir nicht vollständig verarbeitet haben oder die wir einfach erlebt haben und die nach Einordnung verlangen.
Das essentielle Ziel der Gestalttherapie ist, dass wir von Marionetten wieder zu echten Menschen werden und durch das Annehmen abgespaltener Aspekte unserer Persönlichkeit wieder zu unserer eigenen Kraft zurückfinden.

Hypnose

Hypnose ist Tiefenentspannung bei höchster Konzentration. Hypnose eignet sich besonders gut zur Behandlung von Schlafstörungen, zur Traumarbeit, aber auch zur Raucherentwöhnung und zur Behandlung psychosomatischer Symptome.

Bei Wikipedia findet man unter Hypnose bzw. hypnotischer Trance:
Der Begriff Hypnose stammt vom griechischen Wort hypnos (Schlaf), da man in der Anfangszeit der Forschung davon ausging, dass es sich um einen schlafähnlichen Zustand handelt. Als Hypnotiseur bezeichnet man dabei die hypnotisierende Person, als Hypnotisand (auch: Proband, in der Hypnotherapie Patient oder Klient) die hypnotisierte Person. Dabei kann eine Person auch beide Rollen übernehmen, das bezeichnet man als Auto- oder Selbsthypnose; in allen anderen Fällen nennt man es Fremd- oder Heterohypnose. Eine hypnotische Trance wird mittels Hypnose induziert (Induktion), der Proband befindet sich in Hypnose oder in einer hypnotischen Trance. Zur Beendigung wird die Trance aufgelöst bzw. exduziert (Exduktion), der Hypnotisand wacht auf. Wird der Proband (zum Beispiel zwecks Vertiefung der Trance) aus der Trance geholt und kurz darauf wieder zurück in Trance versetzt, so spricht man von Fraktionierung. Im Rahmen der Hypnose werden dem Probanden ggf. verbale Anweisungen, sog. Suggestionen, gegeben, die direkt auf das Unterbewusstsein wirken sollen. Suggestionen, die auch nach Auflösung der Hypnose noch wirksam sein sollen, werden als posthypnotische Suggestionen bezeichnet.

Hypnosesitzungen führe ich vorzugsweise im Einzelsetting durch.

Arbeit mit Kindern, die unter Schlafstörungen leiden

Wie es auch bei Erwachsenen der Fall ist, wirken sich Schlafstörungen bei Kindern nicht nur auf deren Alltag, Leistung und Gesundheit aus, sondern belasten das gesamte familiäre Umfeld.
Durch die angewandte, einfühlsame Methodik zur Behandlung dieser Störung, ist es nicht nur möglich hervorragende Ergebnisse bei Erwachsenen zu erzielen, sondern ebenso bei Kindern.